C1 Wahl des Abteilungsvorstandes

29.04.2026
Liebe AWO‑Freundinnen und AWO‑Freunde, am 20. April 2026 fanden in der AWO‑Abteilung Charlottenburg – C1 – unseres Kreisverbandes Berlin‑Nordwest e. V. in der Kontakt‑ und Beratungsstelle in der Hofackerzeile 1 B die notwendigen Neuwahlen statt.


Anlass hierfür war der Rücktritt des langjährigen Abteilungsvorsitzenden Jörg Kundt sowie der Abteilungskassiererin Rosie Purschke, die ihre Ämter zum Jahresende 2025 aus Alters‑ und gesundheitlichen Gründen niedergelegt haben.

Jörg Kundt war über 40 Jahre in verschiedenen Funktionen für die AWO in Berlin aktiv. Auch Rosie Purschke hat die Arbeit der AWO in Charlottenburg über viele Jahre mit großem Engagement unterstützt. Für dieses herausragende ehrenamtliche Wirken wurde Jörg Kundt von unserer AWO‑Landesvorsitzenden Ülker Radziwill, sowie des Kreisvorsitzenden Holger Jaumann, der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Cornelia Rheinsberg und der Kreiskassiererin Regina Preuß, feierlich geehrt. 
Die zugehörige Laudatio „AWO – Herz für Menschlichkeit“ veröffentlichen wir im Anschluss an diesen Beitrag.

Im Anschluss an die Ehrung fanden die Neuwahlen für den Vorstand in unserer Abteilung Charlottenburg C1 statt. 
Dank der Unterstützung unserer Landesvorsitzenden konnten geeignete Kandidaten für die Nacholge für die Funktionen in der Abteilung gefunden werden. 


Wir freuen uns sehr, dass sich Constanze Röder zur Verfügung gestellt hat und von den Mitgliedern der Abteilung als Vorsitzende gewählt wurde. Zum Stellvertretender wurde Frank Axel Dietrich, zum Kassierer Michael Röder sowie Schriftführer Bent Paulsen gewählt.

Wir danken allen Gewählten herzlich für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und wünschen ihnen viel Erfolg sowie eine glückliche Hand für ihre neuen Aufgaben.
Das AWO Medienteam gratuliert ebenfalls herzlich
F.d.I. Ra.Rh. Bilder C. Rheinsberg 


Laudatio für Jörg Kundt 
Kreisverband Berlin-Nordwest e.V.


Jörg Kundt ist seit 1967 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Berlin, zunächst im Kreisverband Charlottenburg und seit der Fusion im Kreisverband Berlin-Nordwest. Jörg Kundt war bis zur Fusion der Kreisverbände Kreisvorsitzender, nach der Fusion betreute er als Vorsitzender die dann entstandene Abteilung C 1. Sein Engagement war vielfältig, sowohl in der Mitgliederbetreuung als auch auf der Funktionärsebene herausragend. Dabei achtete er besonders darauf, dass die Veranstaltungen der AWO nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für Anwohner und Nachbarn zugänglich waren. Und in Zeiten, wo die Debatte um Einsamkeit noch gar nicht aktuell war, bot er mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Treffen an Sonntagnachmittagen an, um bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen und vor allem Ansprechpartner zu sein. Beispielhaft sollen die nachfolgenden Punkte die Umsetzung der Ziele und der Einklang mit den Zielen der AWO in der sozialen Arbeit verdeutlichen: - - - - - - Aufbau und Inbetriebnahme der Einrichtungen Reichweindamm und Hofackerzeile in Kooperation mit der Gewobag Im Rahmen der Weiter- und Fortbildung Organisation von Seminaren zu aktuellen sozialpolitischen Themen für Funktionäre und Helfer Beteiligung des Kreisverbandes/ der Abteilungen an Stadtteilfesten sowie regelmäßige Infostände, auch zur Gewinnung neuer Mitglieder Frühschoppen an Sonntagen mit Musik in einem Seniorenwohnhaus in Charlottenburg Themenoriente Veranstaltungsangebote und Fahrten - innerhalb und außerhalb Berlins - für Mitglieder und Nichtmitglieder Gruppenangebote in den Einrichtungen Auch nachdem die Einrichtung am Reichweindamm nicht mehr durch den Kreisverband genutzt werden konnte, hat Jörg Kundt Wege und Möglichkeiten gefunden, mit den Mitgliedern an anderen Orten das Miteinander zu pflegen. Bemerkenswert war und ist seine Kontaktpflege zu den Mitgliedern, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in Charlottenburg wohnen können. Sein Amt wollte Jörg Kundt zum Ende des Jahres 2024 aufgeben Auf Wunsch des neuen Vorstandes in Nordwest leitete er die Abteilung C1 bis zum 31. Dezember 2025 weiter. Die Verleihung des „AWO Herz für Menschlichkeit“ ist aus der Sicht des Kreisvorstandes ein würdiger Abschluss seines langjährigen Engagement für Menschlichkeit.



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